Freitag, 19. Mai 2017

#Rezension - AchtNacht - Sebastian Fitzek - Knaur





Autor: Sebastian Fitzek
 
Preis: ebook 9,99 €  TB 12,99€


Seiten: 416


Verlag: Droemer-Knaur.


Altersempfehlung: ab 16


Einzelband





Klappentext:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen! (Droemer-Knaur.)


Cover:

Eine Acht für AchtNacht, in welcher eine Menschenmeute jemanden jagdt


Meinung:

Dies war mein erster Fitzek.
Warum? Weil mich das Thema mich angesprochen hatte.
Der Vergleich zu The Purge, einen Film den ich kenne und dessen Sinn ich auch nachvollziehen kann, wird meiner Meinung nach, dem Buch nicht gerecht.

Ich ging mit der Erwartung an das Buch durch einen spannenden Thriller unterhalten zu werden.
Aber leider war dem nicht so.
Die ersten Kapitel, also eigentlich die ersten 80-100 Seiten, dachte ich mir: Wann fängt das eigentliche Thema denn an?
Man wird mit dem Protagonisten Ben vertraut gemacht und seinem Leben, das ja ach so blöd gelaufen ist.
Ja es ist schlimm was er mitgemacht hat, bzw. sein Umfeld. Aber meiner Meinung nach war das ganze viel zu sehr aufgebauscht und hatte nichts mit der eigentlich Handlungen zu tun.

Desweiteren wird man mit den Charakterwechseln total mit Info's beladen, die für mich mehr als nervig waren.
Mein Gott, dieser Dash war ja nicht einfach nur widerwärtig, das was in dem Kapitel beschrieben wurde war unterhalb meiner Geschmacksgrenze. Ok evtl. ist das auch Ansichtssache.

Desweiteren wurde die Geschichte von The Purge nicht 1zu 1 kopiert sondern umgewandelt. Das fand ich gut.
Aber mir fehlte in diesem Buch die gesamte Spannung.
Ich habe bei dem Ende gedacht: Öhm ja, irgendwie dachte ich mir das schon auf Seite 100+.
Ich kann nicht beurteilen wie die bisherigen Bücher von ihm waren. Aber Achtnacht blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück.
Nicht nur das man durch ewig lange Passagen geführt wird, welche mich regelrecht langweilten. Es wollte einfach kein Überraschungs,- oder Aha-Effekt eintreten.
Mich konnte dieses Buch nicht abholen oder mitreißen.
Das fand ich schade, denn das Thema hatte wirklich viel Potential.


Aber ich gebe nicht auf! Ich versuche es dennoch irgendwann mit dem Paket :) Vielleicht lag es wirklich nur an der zu hohen Erwartungshaltung meinerseits. Und Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :) 


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